Supervision stellt eine Möglichkeit dar, ganz konkrete Situationen aus dem Berufsalltag mit Hilfe eines Supervisors aufzugreifen und aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. So können Zusammenhänge und neue Handlungsmöglichkeiten sichtbar werden.
In einem Vorgespräch kann geklärt werden, ob alle Mitarbeiter(Innen) gemeinsam als Team, in mehreren Gruppen oder einzeln als Team supervidiert werden sollen. Die Anzahl der Supervisionsstunden wird entsprechend dem Bedarf der jeweiligen Einrichtung geplant. Ebenfalls in einem Vorgespräch ist zu klären, ob die Durchführung als "in-house-Veranstaltung" oder außerhalb der Einrichtung, beispielsweise in den Räumlichkeiten des PIN, sinnvoller erscheint.
In sozialen Einrichtungen haben sich vor allem zwei Formen von Supervision bewährt:
- berufsbegleitende Supervision: Bei dieser Supervisionsform geht es um eine Reflektion der alltäglichen Arbeit des Teams. Erfahrungsgemäß bieten sich zwei- bis vierwöchige Terminfrequenzen an.
- fallorientierte Supervision: Hierbei stehen beispielsweise die Schwierigkeiten mit einem Kind oder Patienten oder spezielle Probleme der Einrichtung im Mittelpunkt. Die Supervisionstermine sollten in diesem Fall zeitlich eng beieinander liegen.
Kosten pro Supervisionsstunde (45 Minuten)
75,- €
